Thementag 2019

Pflege- und Adoptivkinder in der Schule

Dazu gab Schulleiter, Trainer, Vater und Großvater René Roth Pflege- und Adoptiveltern am 23. März interessante und praxisnahe Tipps. Wer an dem Tag anderweitig beschäftigt war, kann bei STEP viel Wissenswertes erfahren.

Der Pflegefamiliendienst und die Zentrale Behörde der Gemeinschaft für Adoption organisieren im Wechsel eine Fachtagung und einen Thementag rund um Pflegschaft und/oder Adoption.

Beim Thementag 2019 ging es um „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule“. Insgesamt nahmen 26 Personen an der Veranstaltung teil.

Referent René Roth: Schulleiter, Trainer, Vater und Großvater

Thementag

Der ehemalige Schulleiter - technisches Institut der BS in St. Vith – arbeitet als Trainer zur Stärkung von Handlungs- und Erziehungskompetenzen. Er schult und berät Eltern, Erzieher und Lehrer in Belgien, Luxemburg und Deutschland.

Mit seinem Referat startete der Thementag. Er machte den Einstieg in die Thematik Kinder, Jugendliche und Schule. Als ehemaliger Schulleiter, Trainer, Vater und Großvater konnte er seine Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen kompetent einbringen. Seine Erklärungen und Tipps waren alltagsnah und leicht in die Praxis umzusetzen.

Intensive Gespräche

Der Austausch der Teilnehmer und deren individuellen Anliegen stand im Vordergrund. Sie füllten den Großteil des Tages.

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Beispielsweise der schulische Alltag und dessen Anforderungen haben großen Einfluss auf das Zusammenleben in der Familie. Diese sind mit Fragen konfrontiert wie:

  • Wieviel Hausaufgaben sind angemessen?

  • Wieviel Druck übe ich als Elternteil aus?

  • Muss und kann ich meinem Kind Lernstoff erklären – ich bin doch kein Lehrer?

  • Wie sinnvoll sind Strafen?

  • Wie können Konsequenzen eingebracht werden?

  • u.v.m.

Antworten gibt Ihnen – losgelöst vom Thementag – die Internetseite „Systematisches Training für Eltern und Pädagogen“, kurz STEP. Diese erreichen Sie über die weiterführenden Links.

Bei einer solch umfassenden und herausfordernden Thematik reichen drei Stunden selbstverständlich nicht aus, um alle Fragen zu beantworten.  Dementsprechend wäre eine Folgeveranstaltung wünschenswert.